Für Schweizer Radio DRS berichte ich über die Blogosphere, IT-Sicherheit, Digitale Distribution und Games. Ich lebe und arbeite in Zürich, Switzerland.
Morgen startet offenbar die Show "Man v. Food". Zur Promo war der Host Adam Richman bei Conan und hat Essen ("Food") mitgebracht, das er ("Man") zu bezwingen versucht.
Conan hat das dann schön arrangiert und komponiert, NOM.
Auf dem Bild sehen wir:
Eine 1-Meter-Bratwurst
Den Eagle's Challenge Burger mit 5 Pfund Beef und je 20 Stück Käse und Speck (und 5 Pfund Fries)
Wie versprochen hier nun das Video unserer Reise an die Westküste der USA. Drei Wochen in drei Minuten!
Und damit es auch etwas technisch bleibt: ist in HD gefilmt (Flip Mino HD) und in iMovie geschnitten. Dann als 720p .MOV aus dem iMovie exportiert, mit der vorgegebenen HD-Einstellung (H264/AAC). Die Datei (2:56) ist 221 MB gross. Weil das beim Upload Probleme bereitet hat, hab ich sie mit Quicktime weiter auf MP4 verkleinert, auf 103 MB.
Sieht recht anständig aus, mit diesen Einstellungen: H264-Codec, Datenrate 5000 kBit/s, optimiert für Streaming, Bildrate 25 fps, Keyframe alle 30 Bilder, Audio AAC, 128 kbits in Stereo.
(Wie immer unten rechts auf "HD" drücken, und ruhig auch mal Full Screen anschauen!)
So kommt der Film bei YouTube daher:
Und zum Vergleich Vimeo (von dem einige sagen, es sei besser, grade für HD):
In kleinerer Auflösung ("Normale Qualität" bei YouTube, "HD Off" bei Vimeo) fällt es mir sehr schwer, einen Unterschied zu sehen. YouTube scheint mir etwas schärfer zu sein, bei Vimeo sehe ich etwas mehr Block-Artefakte. Ich würde sagen, in HD ist Vimeo etwas besser, ich sehe etwas weniger Geflacker in den Flächen und weniger Kompressionsartefakte um die Schriften. Aber auch dieser Unterschied ist recht klein.
Was meinen die Adleraugen unter euch?
Wenn ich es geschafft hätte, das 220-MB-File hochzuladen, wären evtl. noch mehr Unterschiede zu Tage gekommen - das ging aber bei beiden Diensten mysteriöserweise nicht: nach jeweils ca. 105 MB brach der Upload einfach ab, ohne Fehlermeldung, bei je ca. 3 Versuchen. Kennt das jemand?
Für Rollercoaster-Anfänger wie uns wars da grade etwas viel. Wir rasen aus rund 70 Metern Höhe gefühlt senkrecht (61 Grad) mit fast 130 km/h auf ein Loch im Boden zu, das irgendwie zu klein für uns aussieht. Alles was danach kommt, ist dann schon fast entspannend, ausser vielleicht die Spirale, auf der man sich so lange nach unten dreht, bis es uns echt beinahe schwarz vor Augen wird. Goliath heisst die Bahn, und danach hatten wir dann genug vom Six Flags Magic Mountain, nördlich von LA.
Begonnen haben wir eher locker, mit Colossus, einer schönen alten Bahn aus Holz, mit drei steilen Plunges zu Beginn. Wird als "Moderate Thrill" eingestuft, wir waren allerdings trotzdem recht mitgenommen, eben wegen Anfänger und so, und weil es auf einer Holzbahn halt ziemlich rumpelt, und weil man sich unter dem Beinbügel irgendwie nie so richtig sicher eingeklemmt vorkommt.
Schon mutiger wagten wir uns auf Scream, nun ein "Maximum Thrill". Keine Böden in den Wagen, Loopings, Kopfüberspiralen und -Plunges. Abgesehen vom ersten Sturzflug aber eigentlich leichter zu verkraften, wohl wegen dem massiven Bügel über den Schultern.
Darum setzten wir einen oben drauf: The Riddler's Revenge. Eigentlich das gleiche Prinzip wie Scream, Loopings, Spiralen - aber im Stehen! Und das gut 100 km/h schnell, aus ca. 20 Metern Höhe. Die Links-Rechts-Kombinationen fühlen sich harmonisch an, die rasante Fahrt geht ganz nahe an der Warteschlange vorbei und ein plötzlicher Sturz überrascht nach einer Bremsung, die man für eine Pause hält, die dann aber keine ist. Der höchste und schnellste Rollercoaster der Welt im Stehen.
Danach war uns schon ziemlich schwummrig im Bauch - Goliath wollten wir uns aber doch nicht entgehen lassen. Drei Minuten lang soll die Fahrt sein - das ist mir deutlich kürzer vorgekommen. Das tolle Foto da oben, for your amusement, war uns übrigens 13 Dollar wert. Bitteschön.
Nach so viel Gestürm im Bauch hatten wir uns eine Belohnung verdient. Die heisst Funnel Cake mit Strawberry Topping und ist wohl das Süsseste, was es auf Erden gibt. Man isst es mit den Fingern und ist nachher mit Puderzucker eingesaut. NOM NOM NOM!
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