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Italien vs. Piraten


Der schwedische Bittorrent-Tracker The Pirate Bay ist in Italien gesperrt worden. Damit schlägt Giancarlo Mancusi, Staatsanwalt in Bergamo, wieder zu: sämtliche italienischen Internet-Provider wurden aufgefordert, die IPs von Pirate Bay zu sperren.

Ein Tracker bietet Torrent-Files zum Download an. Diese Torrent-Files enthalten selber keinerlei Inhalt, verweisen aber auf Bittorrent-Schwärme, die auch urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Filme, TV-Serien oder Musik enthalten können. 

Eine italienische Variante eines solchen Trackers, Colombo-BT, hat Mancusi vor zwei Wochen schliessen lassen.

Colombo-BT Shut down

Die Schweden sind wie immer sehr direkt in ihrer Reaktion und vermuten, dass die Aktion von Berlusconi persönlich befohlen wurde - der als Besitzer eines grossen Medienkonzerns natürlich ein sehr direktes Interesse daran hat, die illegale Verbreitung seiner Inhalte zu unterbinden.

Die IP-Sperraktion ist ziemlich hilflos: nachdem die Schweden ihre IPs geändert haben, und in Italien unter labaia.org ein Mirror eingerichtet wurde, können viele Italiener bereits wieder auf die Piratenbucht zugreifen. Der Effekt der Sperraktion ist also vor allem Gratiswerbung.

Pirate Bay hisst in Italien wieder die Segel (Heise)

Free advertising for The Pirate Bay: Italian ISPs block site (Ars Technica)

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Kommentare (1)

Aug 11, 2008
Ashiro said...
Ich mag die Schweden. Gut gemacht, Jungs!!

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