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Alan Wake: Interview mit Matias Myllyrinne, Remedy Entertainment

An der diesjährigen Soirée am Gamehotel in Zürich hatte ich die Gelegenheit, mit Matias Myllyrinne zusammenzusitzen. Matias ist CEO der finnischen Remedy Entertainment, die mit Max Payne bekannt wurden und nun an Alan Wake arbeiten.

Alan Wake ist ein Schriftsteller, ein "every man", wie Matias im Interview sagt. Der allerdings in eine Situation gerät, in der wohl die wenigsten von uns schon mal waren: Er hat Schreibstau und will deshalb im schönen Dorf Bright Falls an der Pazifikküste der USA ausspannen. Dort verschwindet seine Frau spurlos und er gerät in einen Thriller, der nun vor seinen Augen wahr wird, und den er offenbar selber geschrieben hat, sich daran aber nicht erinnern kann. Meta!

Matias Myllyrinne, CEO, Remedy Entertainment. Foto: Guido Berger

Remedy hat angekündigt, dass das Spiel Alan Wake wie eine TV-Serie strukturiert sein soll, also z.B. in Episoden aufgeteilt oder mit Wiederholungen der wichtigsten Momente. Ich habe mit Matias darüber gesprochen, was das genau für ein Spiel bedeutet, wie die Figur Alan Wake entstand und warum man sich für eine recht lineare Erzähltechnik entschied (obwohl die ersten Demos, die vom Spiel gezeigt wurden, eher auf ein Open-World-Spiel hingedeutet hatten). Wie genau der Thriller den Spielern Angst einflösst, wollte Matias noch nicht recht verraten - dafür konnte er dementieren, dass Sam Lake, der die Geschichte von Max Payne und jetzt Alan Wake schreibt, selber an Schreibstau leidet.

Hier das Interview:

  

Alan Wake kommt im Frühling 2010 für die Xbox360; eine PC-Version war ursprünglich angekündigt, sieht im Moment aber zumindest unsicher aus. Hier ein paar Screenshots.

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