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Die Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika

Wie versprochen hier nun das Video unserer Reise an die Westküste der USA. Drei Wochen in drei Minuten!

Und damit es auch etwas technisch bleibt: ist in HD gefilmt (Flip Mino HD) und in iMovie geschnitten. Dann als 720p .MOV aus dem iMovie exportiert, mit der vorgegebenen HD-Einstellung (H264/AAC). Die Datei (2:56) ist 221 MB gross. Weil das beim Upload Probleme bereitet hat, hab ich sie mit Quicktime weiter auf MP4 verkleinert, auf 103 MB.

Sieht recht anständig aus, mit diesen Einstellungen: H264-Codec, Datenrate 5000 kBit/s, optimiert für Streaming, Bildrate 25 fps, Keyframe alle 30 Bilder, Audio AAC, 128 kbits in Stereo.

(Wie immer unten rechts auf "HD" drücken, und ruhig auch mal Full Screen anschauen!)

So kommt der Film bei YouTube daher:

Und zum Vergleich Vimeo (von dem einige sagen, es sei besser, grade für HD):

In kleinerer Auflösung ("Normale Qualität" bei YouTube, "HD Off" bei Vimeo) fällt es mir sehr schwer, einen Unterschied zu sehen. YouTube scheint mir etwas schärfer zu sein, bei Vimeo sehe ich etwas mehr Block-Artefakte. Ich würde sagen, in HD ist Vimeo etwas besser, ich sehe etwas weniger Geflacker in den Flächen und weniger Kompressionsartefakte um die Schriften. Aber auch dieser Unterschied ist recht klein.

Was meinen die Adleraugen unter euch?

Wenn ich es geschafft hätte, das 220-MB-File hochzuladen, wären evtl. noch mehr Unterschiede zu Tage gekommen - das ging aber bei beiden Diensten mysteriöserweise nicht: nach jeweils ca. 105 MB brach der Upload einfach ab, ohne Fehlermeldung, bei je ca. 3 Versuchen. Kennt das jemand?

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Flip Mino HD vs. Nikon D5000: Wer filmt besser HD?

Die neue Nikon D5000 ist sicher eine hervorragende digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger - im Set mit einem 18-105mm-Objektiv gibt es sie schon ab ca. 1150.-, da bekommt man was fürs Geld. 

Testen wollte ich aber als erstes die Möglichkeit, mit der D5000 in HD zu filmen (1280 x 720p, 24fps). Verglichen habe ich mit meiner Flip Mino HD (ab ca. 300.-). Wenn man die beiden nebeneinander setzt, ist eigentlich recht klar, wer als Sieger aus dem Ring steigen müsste:

Die Nikon hat ein Riesenobjektiv, einen tollen Bildsensor, ist dreimal so teuer - die Mino kann unmöglich ein besseres Bild produzieren, oder? Seht selbst:

(Auf "HD" klicken unten rechts!)

Wow! Die Mino produziert Bilder, die besser belichtet und schärfer sind, und sogar der Ton ist besser (zwar leiser, aber deutlich mehr Höhen). Das hätte ich in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Und es zeigt, wie wichtig heute die Software ist. Ich bin sicher, dass das Bild der D5000 bis zum Bildsensor viel besser ist. Sobald es aber codiert und komprimiert wird, ist es aus mit der Herrlichkeit. Dieses Resultat bestätigt die These, dass die billigen HD-Kameras nun gut genug sind - unter Umständen sogar besser.

Die 32 Sekunden Film der D5000 sind 64MB gross, Bildformat ist MotionJPEG OpenDML, 1280x720, 24fps; Audio geht nur bis 11kHz (klar ist das dumpf!). Die 30 Sekunden der Flip sind 40MB gross, das Bild ist mit H264 komprimiert, mit 30fps, und das Audiosignal geht bis 44.1kHz. Also nicht nur das bessere Bild und der bessere Ton, sondern auch noch eine kleinere Datei

Gefilmt, indem wir beide Kameras von Hand nebeneinander gehalten haben und gleichzeitig gestartet. Geschnitten in iMovie, nichts bearbeitet ausser den Untertiteln und alles etwas lauter. Hier noch ein Still zum direkten Vergleich:

Versteht mich nicht falsch: als Fotokamera macht die D5000 bestimmt viel Freude. Gerade die Schauspielerin Winiger (Melanie demonstriert einmal mehr ihr ungebrochenes CH-Werbe-Monopol) sollte aber wissen, dass solche Filme nicht "richtig gut" sind.

Update:

Weil Kollege Mario darauf besteht, dass seine Kamera-Spezis vom SF viel von der HD-Funktion der Nikon halten, dachten wir uns, wir geben der Nikon noch eine Chance. Weil ich ja vermute, dass weder Optik noch Sensor das Problem sind, sondern der Codec, setzten wir die Kameras auf ein Stativ (und nahmen noch eine Samsung WB550 mit in den Test, eine Point-and-Shoot-Digicam mit HD-Filmfunktion, aber einem wesentlich grösseren Objektiv als die Mino, ca. 450.-). So sollte es der Codec einfacher haben, weil nicht das ganze Bild ständig wackelt.

Leider ist das Resultat nicht viel besser:

Auch hier finde ich das Bild der Mino am schärfsten. Die Farben sind zwar etwas ausgewaschen, bei der Nikon dafür aber zu hell und bei der Samsung viel zu stark gesättigt. Das Geflimmere im Hintergrund bei der Nikon ist schlicht erschreckend schlecht.

Klar, wenn man ein Kameramann ist und weiss, wie man mit Licht, Blende, Fokus und Farbkorrektur im Schnitt umgeht, kann man bei der Nikon sicher noch etwas herausholen. Wir finden den Point-and-Shoot+iMovie-Vergleich aber fair, weil die D5000 eine Einsteiger-Kamera ist und nicht auf Profis ausgerichtet ist.

Fairerweise muss man ergänzen, dass die Flip Mino HD mit einem Fixed Focus arbeitet (die Samsung soll während der Aufnahme nachfokussieren können; die Nikon fokussiert man vor der Aufnahme, der Fokus bleibt dann so gesetzt). Ausserdem ist der Winkel des Objektivs sehr klein. Wir mussten die Samsung und die Nikon stark hineinzoomen, damit die drei Bildausschnitte in etwa gleich waren. Im Alltag merkt man diese Limiten der Mino oft: Landschaften haben selten "Platz im Sucher"; in einem Zimmer kann man nie weit genug weg, um genug draufzubringen; und wenn man Personen von nah filmen möchte (damit das Gesicht das Bild ausfüllt), dann ist der Hintergrund scharf, das Gesicht nicht. Und bei Dunkelheit kann man es eh vergessen.

Update 2:

Reto hat auf DRS3 über unseren Test berichtet, worauf ein Produkte-Manager von Nikon wert darauf gelegt hat, dass die Qualität der HD-Filme der D90 und der D5000 (die laut ihm beide den gleichen Sensor und die gleiche Filmtechnik verwenden) "nicht nur für die Konsumenten sondern auch für Profifotographen beeindruckend" seien. Er schickte uns einige Links auf Videos, die mit der D5000 oder der D90 gefilmt worden seien, z.B.:

Music-Video aus Schweden
Australisches D5000-Promo-Video

Für das Geflimmere im Hintergrund hat er eine Erklärung (Flackern von Leuchtstofflampen) und Tipps, wie man es wegkriegt (längere Belichtungszeit wählen).

Er vermutet, dass unsere schlechten Resultate mit unserer Bedienung zusammenhängen.

Das kann gut sein. Wir haben die Kameras eingeschaltet, alles auf Auto gestellt und losgefilmt. Eben ein Point&Shoot-Vergleich. Unsere Sujets waren auch nicht sonderlich schwierig (ausser vielleicht der Flimmerlampe). Ich gebe zu, die Bilder, die man in den verlinkten Videos sieht, wird man mit einer Mino niemals hinkriegen. Es ist toll, dass es eine SR-Einsteiger-Kamera wie die D5000 gibt, die für ziemlich wenig Geld sehr viele Möglichkeiten bietet. 

Wenn ich aber mit der Nikon auf Auto fotografiere, sind die Resultate meistens einfach gut, und sicher deutlich besser als bei einer billigen Kamera. Warum soll für die Filmfunktion dann plötzlich viel Know-How notwendig sein?

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Ein Blick aufs Monument Valley

Vom Balkon unseres Zimmers im The View Hotel sehen wir über das ganze Monument Valley. Atemberaubend!


(Nicht vergessen, unten rechts auf "HD" zu klicken!)

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Schreien am Magic Mountain

Sieht so Spass aus?


Für Rollercoaster-Anfänger wie uns wars da grade etwas viel. Wir rasen aus rund 70 Metern Höhe gefühlt senkrecht  (61 Grad) mit fast 130 km/h auf ein Loch im Boden zu, das irgendwie zu klein für uns aussieht. Alles was danach kommt, ist dann schon fast entspannend, ausser vielleicht die Spirale, auf der man sich so lange nach unten dreht, bis es uns echt beinahe schwarz vor Augen wird. Goliath heisst die Bahn, und danach hatten wir dann genug vom Six Flags Magic Mountain, nördlich von LA.


Begonnen haben wir eher locker, mit Colossus, einer schönen alten Bahn aus Holz, mit drei steilen Plunges zu Beginn. Wird als "Moderate Thrill" eingestuft, wir waren allerdings trotzdem recht mitgenommen, eben wegen Anfänger und so, und weil es auf einer Holzbahn halt ziemlich rumpelt, und weil man sich unter dem Beinbügel irgendwie nie so richtig sicher eingeklemmt vorkommt.


Schon mutiger wagten wir uns auf Scream, nun ein "Maximum Thrill". Keine Böden in den Wagen, Loopings, Kopfüberspiralen und -Plunges. Abgesehen vom ersten Sturzflug aber eigentlich leichter zu verkraften, wohl wegen dem massiven Bügel über den Schultern.


Darum setzten wir einen oben drauf: The Riddler's Revenge. Eigentlich das gleiche Prinzip wie Scream, Loopings, Spiralen - aber im Stehen! Und das gut 100 km/h schnell, aus ca. 20 Metern Höhe. Die Links-Rechts-Kombinationen fühlen sich harmonisch an, die rasante Fahrt geht ganz nahe an der Warteschlange vorbei und ein plötzlicher Sturz überrascht nach einer Bremsung, die man für eine Pause hält, die dann aber keine ist. Der höchste und schnellste Rollercoaster der Welt im Stehen.


Danach war uns schon ziemlich schwummrig im Bauch - Goliath wollten wir uns aber doch nicht entgehen lassen. Drei Minuten lang soll die Fahrt sein - das ist mir deutlich kürzer vorgekommen. Das tolle Foto da oben, for your amusement, war uns übrigens 13 Dollar wert. Bitteschön.


Nach so viel Gestürm im Bauch hatten wir uns eine Belohnung verdient. Die heisst Funnel Cake mit Strawberry Topping und ist wohl das Süsseste, was es auf Erden gibt. Man isst es mit den Fingern und ist nachher mit Puderzucker eingesaut. NOM NOM NOM!

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San Francisco, Yosemite

First we take picture, then we eat it:

Trying to blend in Chinatown:

Crossing the bridge, top down:

Local arts and crafts:

Filming Yosemite for you (video coming soon):

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Mustang!

Mustang Cabrio: So reist man in Kalifornien!

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iPhoto erkennt Gesichter soso lala

Das aufregendste Feature des neuen iPhoto (aus iLife 09) ist die Gesichtserkennung. iPhoto scannt alle Fotos auf Gesichter und ordnet ähnliche einander zu. Sobald man einem Gesicht einen Namen gegeben hat, schlägt es andere Fotos der gleichen Person vor. So kann man nun sehr leicht Fotos nach bestimmten Personen durchsuchen, oder andere Fotos der gleichen Person anzeigen lassen. Und das ganze mit den Smart Folders natürlich beliebig auf die Spitze treiben.


Insgesamt funktioniert das Feature erstaunlich gut und ist sehr leicht zu bedienen. Der Algorithmus lässt sich weder Brillen und Bärten, noch Kappen und Dunkelheit beeindrucken. Naja, jedenfalls in der Demo mit den perfekt fotografierten schönen jungen Applemenschen. In meiner Fotolibrary hatte iPhoto mehr Probleme, weniger mit der Zuordnung, mehr damit, ein Gesicht überhaupt zu erkennen und zu markieren. Die ganze Zuordnung braucht also noch anständig Handarbeit, einen Abend sollte man für ein paar tausend Fotos schon einplanen (wenn man sie auch gleich noch Orten zuordnen will, das andere neue Feature).

Fun Fact: Affengesichter werden nicht erkannt, Buddhas dagegen schon.

Ab und zu macht iPhoto auch Fehler, die unterhaltsam sind:


                                                               

 

Update:

Kollega Müller hat seine Fehlerkennungen nun auch dokumentiert.

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Die Fünf-Länder-Landgasthof-Leeressen-Tour

Zurück aus den Ferien! Engadin, Süd-Tirol, Tirol, Titi-See (chchch), Elsass. Schön deftig gegessen und viele Kirchen angeschaut.


  1. Flüelapass
  2. Wandern im Nationalpark
  3. Die Regel des Benedikt im Kloster Müstair
  4. Die Nordmauer: da landen die Nonnen
  5. Umbrailpass
  6. Stelviopass
  7. Reliquien in Meran
  8. An einer Kirchenwand im Südtirol (Lana). Den Schnatterpeck-Flügelaltar haben wir nicht gesehen, war schon zu.
  9. Kapelle im Tirol
  10. Am Plansee
  11. Colmar
  12. Das Sauloch ist eine Beiz
  13. Die Kathedrale Strassburg
  14. Fahren bei Nacht
  15. Haut-Koenigsbourg 

                             

 


Fotos: Martina Lippuner

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Blödeln mit Photo Booth

Der Tschirren hat mich inspiriert. Für die, die nicht immer nur lesen wollen.

               

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Elephantcam catches a beglum

A berger and a müller are caught in their natural habitat.

     

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