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Zu Games und IT. 

Haikiew: Botanicula

von Guido Berger - 09.05.2012, 10:27 Uhr

Botanicula_haikiew

Schimmernde Baumwelt
summt, kriecht, brummt, fliegt, zwitschert, surrt. 
Klick alles! Juhu!

Das ist ein Haikiew - ein Review in der japanischen Gedichtform des Haiku. Das ausführliche Review ist hier.

Botanicula macht glücklich

von Guido Berger - 09.05.2012, 10:15 Uhr

Herr Laterne, Frau Pilz, Herr Mohnsamen, Herr Feder und Herr Zweig retten in «Botanicula» ihre Welt vor schwarzen Saugspinnen. Mit dem Quintett auf dem wundersamen Baum herumzustreifen, erinnert auch Erwachsene an die kindlichen Freude des Entdeckens.

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Der Baum schimmert mysteriös, in den halbtransparenten Ästen pulsiert grüner Lebenssaft. Es zwitschert, summt, kreucht und fleucht um unsere fünf Figuren herum, Bienen, Flugsamen, Käfer, Würmer, Baumfrösche, Flugfische, eine Siedlung fröhlicher Kastanien, eine Schildkröte mit Kalebassenpanzer oder ein Evel-Knievel-Ahornsamen.

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Kommentare (10)

Trials Evolution: Jetzt neu! Mit noch mehr Bums!

von Guido Berger - 25.04.2012, 14:13 Uhr

Vor uns Rampen, Ölfässer, ein steiler Hang - mit dem Töff so schnell wie möglich drüber zu fahren, ist unser Ziel. Und damit das auch schön spektakulär aussieht, explodiert oder brennt ständig irgendwas. Das ist «Trials Evolution» - ein wunderbar schlichtes, unprätentiöses Spielprinzip, perfekt umgesetzt.

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Den Vorgänger «Trials HD» haben wir alle hier in der Redaktion schon sehr geliebt (siehe «Trials HD: Uiiiiii... Auauaua. F*%&#! Hihi!»). Beim Nachfolger «Trials Evolution» musste es RedLynx also vor allem darum gehen, nichts kaputt zu machen. Da das finnische Studio erstmals die grossen Ubisoft als Publisher im Rücken hatte, gab es im Vorfeld durchaus Befürchtungen, dass die Reinheit der Formel getrübt werden könnte. Wir können aufatmen: «Trials Evolution» ist grossartig - und noch einmal entscheidend besser als «Trials HD».

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Haikiew: Trials Evolution

von Guido Berger - 25.04.2012, 14:03 Uhr

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Der Töff macht brumm, brumm!
Der Fahrer ruft: Hui! Mist! Au!
Wo «hart» noch hart ist.

Das ist ein Haikiew - ein Review in der japanischen Gedichtform des Haiku. Das ausführliche Review ist hier.

KONY 2012: Grosserfolg mit evangelikalem Hintergrund

von Guido Berger - 19.04.2012, 17:19 Uhr

Es ist wie im Märchen: 100 Millionen schauen ein Video über Joseph Kony, den Anführer der Lord's Resistance Army (LRA). Kony wird vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht, ihm wird vorgeworfen, für 2'600 zivile Tote verantwortlich zu sein, 66'000 Kinder entführt und zu Kindersoldaten gemacht und zwei Millionen Menschen zur Flucht getrieben zu haben. Und jetzt soll er zur Strecke gebracht werden - dank dem Druck der Weltöffentlichkeit, ausgelöst durch ein Video.

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Die Verbreitung des Videos «KONY 2012» (auf Youtube und Vimeo) ist sagenhaft. Noch kein virales Video zuvor hat so schnell 100 Millionen Views erreicht: in nur 6 Tagen. Aktuell hat die Youtube-Version 88 Millionen Views, auf Vimeo sind es 18 Millionen. Nach dem Rummel der ersten Woche kamen also «nur» noch 8 Millionen weitere Views dazu. Auch das zweite Video («KONY 2012: Part II - Beyond Famous») stiess mit 1.8 Millionen Views nicht auf ein vergleichbares Echo.

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Haikiew: Fez

von Guido Berger - 18.04.2012, 16:25 Uhr

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Die Welt erkunden
auf der anderen Seite.
Dreh den Fez, Gomez!

Das ist ein Haikiew - ein Review in der japanischen Gedichtform des Haiku. Das ausführliche Review ist hier.

Fez verdreht mir den Kopf

von Guido Berger - 18.04.2012, 15:49 Uhr

«Fez» ist ein glorreich funkelnder Diamant von einem Spiel. Zwei Kanadier haben es geschliffen, Phil Fish und Renaud Bedard, fünf Jahre lang. Das Spiel räumt seit Jahren Preise ab, zuletzt den Grand Price am Independent Games Festival.

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Fünf Jahre sind eine lange Zeit, um Druck aufzubauen. Dazu scheint Phil Fish ein leidenschaftlicher junger Mann zu sein, mit deutlichen Meinungen und ohne Angst, diese auch zu äussern (an der Games Developer Conference vertrat er die Ansicht, dass japanische Games heutzutage «just suck», was zu viel aufgeregtem Gemurmel in der Szene führte).

Wer sich so exponiert und so viele Vorschusslorbeeren erhält, provoziert die Meute, die sich noch so gern auf ein mittelmässiges Spiel gestürzt und es zerrissen hätte. Umso erfreulicher ist es, wie wunderbar «Fez» nun gelungen ist.

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Die Spielmechanik geht von einer einfachen Idee aus: Die Welt ist in 2D, ein flacher Aufriss, wie wir ihn aus unzähligen Hüpfspielen seit Mario kennen. Doch hier erhält unser Held mit dem tollen Namen Gomez von einem übernatürlichen (extradimensionalen?) Wesen einen Fez geschenkt. Und dieser Fez, rot, mit goldener Quaste, verleiht Gomez die Fähigkeit, die Welt in einer dritten Dimension zu drehen. Die neue Perspektive ermöglicht Gomez, seine Welt ganz neu zu sehen und zu verändern. Warum ein Fez? Nun, warum nicht! Und vielleicht auch, weil er von allen Seiten gleich aussieht und in wenigen Pixeln leicht anzudeuten ist.

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Haikiew: EMC

von Guido Berger - 04.04.2012, 12:18 Uhr

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Fang das Elektron,
spiele, ohne zu spielen.
Für die Wissenschaft!

Das ist ein Haikiew - ein Review in der japanischen Gedichtform des Haiku. Das ausführliche Review ist hier.

Haikiew: Hollow Grounds

von Guido Berger - 04.04.2012, 12:18 Uhr

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Piri vertraut mir,
ich drehe die Welt um ihn.
Nicht fallen lassen!

Das ist ein Haikiew - ein Review in der japanischen Gedichtform des Haiku. Das ausführliche Review ist hier.

Haikiew: PipeFiction

von Guido Berger - 04.04.2012, 12:17 Uhr

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Der Plan wäre toll,
die Leitung schön kompliziert - 
Mist, das falsche Teil!

Das ist ein Haikiew - ein Review in der japanischen Gedichtform des Haiku. Das ausführliche Review ist hier.